Eskrima

Eskrima, Stockkampf & Gelong Dao

– Selbstverteidigung für jedes Alter –

 

Wir trainieren mit und ohne Stöcke, mit Schlagpolstern, Reifen,….und lauter netten Menschen mit viel guter Laune.

Das Training erfolgt Montags von 19:00 bis 20:30 in der Mühltalhalle Bad Rappenau … einfach mal für 2-3 Probetrainings vorbeischauen.

Unsere Gruppe ist bunt gemischt und ohne Altersbeschränkung nach oben. Jugendliche von 12 bis 16 Jahren in Begleitung eines erwachsenen Trainingspartners sind gerne willkommen.

Einzige Voraussetzung ist Spaß an moderater Bewegung und am Partnertraining.

Wer Interesse hat, kann bei uns auch gerne Gürtelprüfungen ablegen, wir legen hierbei jedoch einen großen Wert auf Freiwilligkeit. Meisterprüfungen zum Schwarzgurt finden immer bei unserem Lehrer Alfred Gehlen statt

 

Eskrima

Training

Eskrima ist eine alte, geschmeidige, philippinische Kampfkunst, die sich mit effektiver Selbstverteidigung auseinandersetzt. Wir lernen hier Schlag-, Block-, Tret- Greif-, Hebel-, und Entwaffnungstechniken sowie deren Abwehr, mit und ohne Stock.

Durch spezielle Partner- und Einzelübungen (Sinawali und Drills) wird die Koordination und die Motorik hervorragend trainiert.

Eskrima verhilft zu guter körperlicher und geistiger Kondition, Balance, Geschwindigkeit und Beweglichkeit. Rhythmus, Timing und Distanzgefühl und der Auf- und Ausbau der natürlichen Reflexe wird gefördert.

Es ist leicht erlernbar, unabhängig von Geschlecht, Alter oder Körpergröße.

Heutzutage wird Eskrima auch erfolgreich in der Sporttherapie eingesetzt (siehe auch Neurobic).

Da die philipinischen Systeme nicht vom Angriff und der verwendeten “Waffe” ausgehen, sondern vom Angriffswinkel, müssen die grundlegenden Prinzipien nur ein Mal gelernt werden und können dann für jede Art von Angriff, egal ob Faust, Stock oder Messer, gleichermassen angewendet werden.

Herkunft

Die Filipinos entwickelten Escrima zum Überleben und es wurde während der jahrhundertelangen Besetzungen und Unterdrückungen (Spanien, USA, Japan) zu einer extrem effektiven Kampfkunst.

Weitere Informationen siehe: http://www.kampfkunst-wimpfen.de/Escrima-und-Gelong-Dao

Stockkampf

Training

Der bei uns praktizierte Stockkampf basiert auf den Prinzipien des Kobudo und des Karate.

Wir trainieren mit dem Bo (Langstock, ca. 180 cm) und dem Hanbo (ca. 90 cm).

Das Arbeiten mit dem Langstock optimiert das Distanzgefühl, die verwendeten Drills und Kampfübungen mit dem Partner fördern die Entwicklung von strategischem Denken und schulen in besonderem Maße die Aufmerksamkeit.

Das Training mit dem Hanbo ist praktizierte Selbstverteidigung mit dem Spazierstock oder Schirm.

 

Herkunft

Kobudo bezeichnet ein Kampfsystem, das auf Bauern-, Fischer- und Handwerker-Werkzeugen der einfachen Bevölkerung von Okinawa (Insel bei Japan) beruht. Übersetzt bedeutet Ko „klein“, „gering“ oder aber „alt“. Bu Do ist die Kampfkunst. „Klein, gering“ bezieht sich hierbei auf die niederen Kasten der Bauern, Fischer und Händler.

Bereits sehr früh unterhielt Okinawa rege Handelskontakte zu Japan, China, Korea und Südostasien. Deren Kampfsysteme vermischten sich mit einheimischen okinawanischen Techniken.

Erstmalig wurden Kobudowaffen im Jahr 1243 erwähnt. Zur vollen Blüte entwickelte sich das Kobudo ab 1600, zur Zeit der Satsuma Invasion von Okinawa. Zu dieser Zeit war das Tragen von Waffen besonders strikt verboten. Um sich gegen die besetzenden Satsuma-Samurai verteidigen zu können, entwickelten die Bauern und Fischer das Kampfsystem, das nur unter strengster Geheimhaltung trainiert und nur innerhalb der Familie weitergegeben wurde.

Da es im Okinawa-Kobudo keinen sportlichen Wettbewerb wie in anderen asiatischen Kampfsportarten gibt, gilt es bis heute als weitgehend unverfälschtes Kampfsystem.

Zur Zeit ihrer Entstehung waren die Vorgänger des Karate und des Kobudo untrennbar miteinander verbunden.

Weitere Informationen siehe: http://www.kampfkunst-wimpfen.de/Karate-und-Kobudo

 

Gelong Dao

Training

Gelong Dao ist ein höchst effektives Selbstverteidigungssystem, welches alle Ebenen des wirklichen Kampfes und der Verteidigung umfasst. Vom Distanz- bis zum Bodenkampf sowie der Verteidigung bewaffneter Angriffe wird alles in einem System trainiert.

 

Herkunft

Es wurde von Alfred Gehlen aus dem Taekwon Do, Jiu Jitsu, JKD (Bruce Lee Jeet Kune Do), Judo und Inayan Escrima entwickelt. Aber auch effektive Techniken des Hayastan Fighting System, Hapkido, Aikido, Karate, Thai Boxen, Sambo und Ringen fließen bis heute ein, so dass das System ständig weiter optimiert wird.

Das Gelong Dao legt Wert auf eine ganzheitlichen Trainingsmethode, der praktischen Umsetzung asiatischer Kampf- und Verteidigungstechniken in den beruflichen Alltag und ins tägliche Leben und der Erhaltung und Steigerung geistiger und körperlicher Fitness.

Weitere Informationen siehe: http://www.kampfkunst-wimpfen.de/Escrima-und-Gelong-Dao